Mit Logopädie Sprach- und Sprechauffälligkeiten sorgsam beheben

Headerbild Therapieleistung Logopädie - Kinder mit Down Syndrom und Beratungssituation

Logopädische Therapie in Köln

Gezielte Therapien verhelfen Ihnen oder Ihrem Kind zu einer starken Stimme, einer reichen Sprache und zum deutlichen Sprechen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Auffälligkeiten immer vorhanden waren oder durch ein Ereignis neu erworben wurden. Die Therapie basiert auf einer ausführlichen Diagnostik.

Sie erhalten Unterstützung in meiner Praxis bei diesen Beeinträchtigungen:

Artikulationsstörungen und Aussprachestörungen (Dyslalie)

Laute werden nicht oder fehlerhaft ausgesprochen, z.B. Kuchen – Tuchen usw. Das Lispeln (Sigmatismus) gehört zur Dyslalie. Sorgen Sie für eine frühe Therapie! Sonst wird Kommunikation als Problem empfunden und im schlimmsten Fall eingestellt, das Selbstbewusstsein leidet. Die korrekte Lautaussprache am Ende der Kindergartenzeit zu beherrschen, ist sehr wichtig: Sie bildet die Voraussetzung für das Lesen- und Schreibenlernen in der Schule.

Auffälligkeiten der Mundmotorik (Myofunktionale Störung)

Bei myofunktionelle Störungen ist/sind die mimische Muskulatur und/oder die Muskeln von Lippen, Kiefer und Zunge zu schwach oder zu stark reguliert. Artikulationsstörungen, falsches Schluckmuster, Zahnfehlstellungen und offene Mundhaltung oder Mundatmung sind Anzeichen für eine auffällige Mundmotorik.

Eingeschränkter Wortschatz

Verfügen Kinder über einen zu geringen Wortschatz, können sie Dinge oder Tätigkeiten nicht benennen. Sie ersetzen die Wörter durch Zeigen oder hinweisende Ausdrücke, z.B. da, haben. Ihnen fällt es schwer, Dinge in Kategorien (Oberbegriffe) zuzuordnen, z.B. Oberbegriff Kleidung; Unterbegriffe Hose, Pullover etc. Ein nicht altersgemäß entwickelter Wortschatz tritt oft in Kombination mit Artikulationsstörungen und/oder Schwierigkeiten im Grammatikerwerb (Dysgrammatismus) auf.

„Neben der Vermittlung von Techniken, die das Sprach- und Sprechvermögen verbessern, unterstütze ich Patienten mental. Mit Motivation zu neuen Wegen und einem gestärkten Selbstbewusstsein gelingt die Anwendung des Gelernten leichter.“

Eingeschränkter Grammatikerwerb (Dysgrammatismus)

Wort- und Satzbildungen sind komplex. Sie werden über Jahre nach und nach erlernt. Bei Störungen spricht man vom Dysgrammatismus. Probleme machen die Wortbildung (Beugen von Verben, Bilden von Vergangenheits- und Zukunftsformen und Vertauschen von Artikeln), der Satzaufbau (falsche Wortstellung im Satz) oder die Vervollständigung von Sätzen (Auslassen von Wörtern oder Satzteilen).

Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Das Lesenlernen fällt schwer? Das könnte eine Lese-Rechtschreibschwäche sein. Oft gelingt die automatische Verbindung oder das Zusammenziehen von Buchstaben und Lauten nicht. Oder Gelesenes wird schwer verstanden. Schwierigkeiten kann auch das Schreibenlernen bereiten: Das Vertauschen oder Auslassen von Buchstaben, Probleme beim Abschreiben oder ein unstrukturiertes und schlecht lesbares Schriftbild sind auffällig. Eine eingeschränkte phonologische Bewusstheit (z.B. Laute erkennen, Reime finden, Silben klatschen) oder Wahrnehmungsprobleme (z.B. auditive Merkspanne, visuelle Differenzierungsschwäche) können Hinweise auf eine Lese-Rechtschreibschwäche sein.

Die LRS ist eine Teilleistungsstörung, d.h. das Kind ist durchschnittlich oder überdurchschnittlich begabt, nur beim Lesen und/oder Schreiben hat es große Schwierigkeiten. Eine LRS – laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „Entwicklungsbeeinträchtigung schulischer Fertigkeiten“ – sollte frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden. Das beugt Nachteilen im Erwachsenenalter vor.

Auditive Verarbeitungsstörung

Die auditive Verarbeitung bildet eine wichtige Grundvoraussetzung für den Sprach- und Schriftspracherwerb. Die Grundfunktionen des Hörens und der auditiven Wahrnehmung sind beim Neugeborenen bereits vorhanden. Kinder bauen diese Fähigkeiten in den ersten Lebensjahren weiter aus. Im Vorschulalter hören sie bereits Laute aus Wörtern heraus.

Oft ist das Tonaudiogramm bei den Vorsorgeuntersuchungen oder beim Hals-Nasen-Ohrenarzt unauffällig. Was dort nicht gemessen wird, ist die Weiterleitung und Vorbereitung der akustischen Signale auf den zentralen Hörbahnen und/oder bei der Verarbeitung und Auswertung im Gehirn. Ein Phoniater/Pädaudiologe hat die Möglichkeit, genaue Untersuchungen zur Hörverarbeitung durchzuführen.

Auditive Störungen betreffen die Aufmerksamkeit (Kinder schalten z.B. beim Vorlesen schnell ab), die Merkfähigkeit (z.B. gesprochene Reihenfolgen), die Differenzierung (ähnliche Laute oder Wörter werden nahezu gleich verstanden) und die Grundwahrnehmung (zunehmende Lautstärke in Kita oder Schule ist unerträglich und führt zu Rückzug, Gereiztheit oder Konzentrationsproblemen).

Neben den Logopädie-Therapien zur Behebung von Sprach- und Sprechauffälligkeiten biete ich UK-Therapien zur Kommunikationsförderung über den Bereich der wörtlichen Artikulation hinaus an.

Zu den Therapien: Unterstützte Kommunikation

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  • Denise Kaczmarek

    Logopädin & Expertin für Unterstützte Kommunikation

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